Die neue „Lernkultur“ – JA zu mehr Herzensbildung

von Aja Appel

Im Bildungssektor geht’s gerade tüchtig zur Sache. Während sich die einen die Köpfe heissdiskutieren über den Sinn und Unsinn von Studiengebühren, blasen die anderen zum Hallali für eine neue „Lernkultur“. Geht es nach Bildungsexperten wie Hirnforscher Prof. Dr. Gerald Hüther und Margret Rasfeld – an dieser Stelle schliessen wir uns da an -, gehört das Thema „Beziehungskultur“ in Schule und Ausbildung längst weiter oben auf die Agenda.

Genau betrachtet kann man gar nicht früh genug damit anfangen, finden wir. In einer Gesellschaft, die sich auf die Fahne schreibt, nachhaltig leben zu wollen, braucht es neben reiner Wissensvermittlung, die nach wie vor in unserem Land hoch im Kurs steht, vor allem einen Fokus auf mehr Herzensbildung. Genau die ist nötig, um in Zeiten des Wandels in die Eigenverantwortung zu gehen und kraftvolle Visionen zu entwickeln und umzusetzen.

Abenteuer Leben

Bewusstseins- und Herzensbildung beginnt in der Familie und Schule und zieht sich durch die ganzheitliche Ausbildung von Kindern und Jugendlichen. Ein soziales Investment, das sich lohnen würde –  in gleich mehrfacher Hinsicht. Wer seine Bedürfnisse kennt und entsprechend in der Lage ist zu artikultieren, ob in Schule, Beruf oder Partnerschaft, lebt ein selbstbestimmtes und entspanntes Leben und bringt sich entsprechend seiner Talenten verantwortungsvoll in die Gesellschaft ein. Wer einen Vorgeschmack bekommen möchte, wie sich „Entspannte Beziehungen in stressigen Zeiten“ anfühlen können – dem sei unser Impulsworkshop „TOGETHER“ am 8. März in München empfohlen

https://www.five-steps.de/fileadmin/downloads/Datenblatt_Together.pdf

Eines noch zum Abschluss – angesichts steigender Burn-Out Raten vor allem in den Unternehmen: Spielte Herz und Intuition als Entscheidungskriterium eine größere Rolle im Leben von Wirtschaftseliten – sie würden definitiv nachhaltiger führen. Die akutelle „Burn-Out Epidemie“ ist daher lediglich ein Symptom für das, worum es in Wirklichkeit geht:

Die Beziehungslosigkeit – zu sich und der Welt. 

 

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