Loslassen, einlassen und gelassen ins Neue Jahr

2013 steckt fast noch in den Startlöchern. Vor uns liegen gut 350 Tage,  in denen alles möglich ist und die – wie Picasso es ausdrückt, Wagnis und heiliges Abenteuer sein können.  Mit unserem neuen Blog betreten wir in diesem Jahr Neuland.  Mehr als 20 Jahre begleiten wir Menschen in Veränderungsprozessen – in Unternehmen wie auch privat. Diesen Erfahrungsschatz und das, was Menschen bewegt, möchten wir gerne mit Ihnen teilen und freuen uns auf den Austausch mit Ihnen. In „Moment mal“ machen wir uns Gedanken darüber, wie wir in Zukunft miteinander leben und arbeiten wollen und was jeder Einzelne dazu beitragen kann. Zum Auftakt des Jahres geht es deshalb ums Innehalten, die hohe Kunst des Loslassens und ….um frisch aufgeschüttelte Kopfkissen…

Anfänge haben es in sich. Ganz gleich, womit man neu startet, ob ein neuer Job, eine neue Beziehung oder weil man die Entscheidung getroffen hat, mit bestimmten Situationen bewusst anders als bisher umzugehen –  wer Neuland betritt, ist – wie der Name schon sagt – in einem neuen Land und damit auf unbekanntem Terrain unterwegs. Patentrezepte gibt es dafür bekanntlich nicht. Soviel aber steht fest: Je vertrauensvoller und freudvoller die persönliche Entdeckermentalität und je klarer der Blick, desto vielfältiger und spannender die Möglichkeiten.

Das gilt durchaus für alle „Neuländer“…;-)

Wer jemals vor einem weißen Blatt Papier sass, weiss wovon ich spreche. LEERE, nichts als Leere. Alles ist möglich. So könnte ich zum Beispiel HURRA schreien ob dieser Freiheit, dieser unbeschriebenen Weite, in der ich mich ganz nach meinem Geschmack und Belieben austoben könnte. Nun, meine spontane Reaktion beginnt auch mit HU… allerdings endet sie auf …CH!

Wie? Einfach anfangen?

Würde ich diese weiße Seite sein, ich könnte mir der ungeteilten Aufmerksamkeit des vor mir Sitzenden ziemlich sicher sein. Zumindest für eine ganze Weile. Ich würde seinen konzentrierten Blick wahrnehmen, der sich in der Weite meiner weissen Landschaft verliert, die darauf wartet, mit Schriftzeichen erobert zu werden. Vielleicht sollte ich mit meinem Gegenüber in Dialog treten.

Haaallooo?

Ja, ich kann ihm förmlich ansehen, wie die ersten Gedanken durch seinen Kopf sausen und schon von den nächsten und übernächsten überholt werden. Welche Botschaft will geteilt werden, welche Worte werden das Licht der Welt erblicken und auf mir landen? Ha, was höre ich da? Gibt es nicht schon sooo viele Blogs und wer sollte überhaupt..? Vorsichtig linse ich zu den Tasten seines PCs. Sie scheinen gespannt wie ich und poltern ihm zu „Hey Du, leg schon los! Löschen geht immer…;-)“

So ist das mit dem Ende.  Alles auf Anfang. HURRA!

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