Wählen was wir wirklich wollen und was uns stärkt!

Das Jahr ist noch so frisch, dass unsere guten Wünsche für Sie noch wunderbar wirken können. In dem Sinne möge das Jahr 2018 das beste Jahr Ihres Lebens werden.

Gleichzeitig ist das neue Jahr aber auch bereits alt genug festzustellen, welche unserer Vorsätze für das neue Jahr wir besser loslassen, als uns mühsam durch die Realisierungsschritte zu quälen. Denn Qual bei der Realisierung von Vorsätzen oder Vorhaben oder Zielen, Lebensträumen und Visionen ist kein Indikator dafür, dass wir uns gerade Gutes tun. Auch wenn unsere verinnerlichten Glaubenssätze uns das vielleicht manchmal glauben machen wollen.

Wann immer etwas über einen längeren Zeitraum qualvoll wird, ist eher ein Innehalten und Überprüfen angesagt, wenn man nicht völlig erschöpft und frustriert irgendwann im Aus landen möchte.

Stop setzen lautet dann die Devise.

Foto © Slon Pics http://www.slon.pics/shop/stop-sign-in-a-woods/Durch das Stop entsteht eine Lücke zwischen dem, was wir bisher gemacht haben und dem, was wir in der Zukunft tun werden oder besser gesagt, tun wollen. Wir betreten einen Raum des Nicht-Wissens. Die alte Strategie aus der Vergangenheit greift nicht mehr, sie ist vorbei. Eine neue Strategie müssen wir erst erfinden, wir können sie noch nicht kennen, denn sonst wäre sie nicht neu.

Das ist die Lücke.

Ein Raum von Möglichkeit öffnet sich, wenn wir diese Lücke und das Nichtwissen zulassen und den Raum damit offen halten können. In diesem offenen Raum kann sich Neues zeigen. Wenn wir unsere Ausrichtung, unsere Absicht, unsere Intention, den Fokus klar haben, können sich limbisches System, Neocortex und Stammhirn mit unserer Herzintelligenz synchron schalten, als Energie bündeln und auf das richten, was wir wirklich realisieren und erleben wollen. Eine enorme Kraft entsteht. Diese gebündelte Kraft braucht es für jede Art von erfolgreicher Umsetzung. Dann ist der Prozess im Einklang und vernetzt mit allen größeren Kräften. Seine Bewegungen verlaufen natürlich und geschmeidig. Weder Qual noch Kampf sind nötig für eine erfolgreiche Realisierung.

Wenn wir die Lücke zulassen und sie für das nutzen, was wir erleben wollen, kann sie sich als enorm wertvoll für uns erweisen. Nur in dieser Lücke können wir bewusst spüren, wie es uns gerade geht und ob wir unsere Intelligenzebenen miteinander synchronisiert haben und auf den „richtigen“ Weg oder auf den Holz- oder Boxweg ausrichten.

Holz- oder Boxwege erkennt man daran, dass ein Problem nach dem anderen auftaucht, wir uns und andere ständig bewerten, wir in Kampfmodus laufen und uns mühsam und oft qualvoll unseren Weg durch einen Dschungel an Widrigkeiten und Negativemotionen bahnen müssen. Das Problem wegmachen ist die Ausrichtung. Bestimmt von einem großen NEIN ist unsere Haltung. Anstrengung die Folge.

Das was wir wirklich erleben wollen haben wir nicht mehr im Fokus.

Schauen wir uns zur Veranschaulichung einmal ein ziemlich gängiges, wenn auch triviales Beispiel an, das die meisten von uns sicher einmal erlebt haben:

Das Essen in den letzten Wochen hat so gut geschmeckt, dass die Lieblingshose unbequem geworden ist. Sie zwickt und kneift und erinnert uns ständig an die neuen Pfunde. Der Vorsatz zum neuen Jahr ist also klar. Es gilt, die Pfunde wieder wegzukriegen.

Nun verändern sich unser Fokus und die Art unserer Wahrnehmung.

Ein feiner Windbeutel

Jedes Sahnetörtchen erscheint plötzlich als Feind. Menschen, die Freude am Genuss haben, müssen gemieden werden. Pizza essen gehen und ein Gläschen Rotwein dazu, sind die schlimmsten Frevel, die man dann begehen kann. Und wenn dann die Waage wieder 1 Kilo mehr anstatt weniger anzeigt, plagen wir uns mit Selbstvorwürfen und schämen uns vielleicht sogar für unsere vermeintliche Schwäche oder Disziplinlosigkeit. Entweder geben wir dann frustriert auf, nach dem Motto, jetzt ist es sowieso schon egal. Oder wir strengen uns noch stärker an, versagen uns Weißmehlprodukte, Zucker und Kohlehydrate und canceln gleich das ganze Dinner.

Die Ausrichtung geht dahin, das Gewicht wegzumachen, die Pfunde zu reduzieren. Wir fokussieren wie hypnotisiert auf das, was wir weghaben wollen. Etwas Fatales passiert dadurch in der Wirkung.

Indem wir unsere Aufmerksamkeit auf die Pfunde richten, anstatt auf das, was wir eigentlich erleben wollen, geraten wir in einen inneren Kampf mit dem, was gerade ist. Wir füttern damit unser Problem und haben völlig vergessen, dass die Energie der Aufmerksamkeit folgt und wir damit das verstärken, worauf wir sie richten.

In unserem Beispielsfall verstärken wir durch die Strategie des Kämpfens und Wegmachen- Wollens – unwissentlich- die Pfunde anstatt das, was wir erleben wollen.

Wir verausgaben uns in einem sinnlosen Kampf, da es keinen Feind gibt, außer in unserer Interpretation. Die armen Pfunde können nichts dafür und meinen es mit Sicherheit nicht böse. Überlebensstrategien wie Kämpfen, Flüchten oder Sich-Tot-Stellen stellen mit Sicherheit keine adäquaten Strategien dar, um effektiv zu einem guten Ergebnis zu gelangen.

Diese Wirk-Mechanismen können wir, während wir kämpfen, nicht erkennen.

Dazu brauchen wir die Lücke, das GAP.

Und wir brauchen Klarheit darüber, was wir wirklich, wirklich wollen und was uns stärkt und glücklich macht.

 

Dabei kann es um einfache Überlebensthemen gehen, um Karriereschritte oder das Verlassen des Alltagstrotts oder auch um die Realisierung dessen, was uns als Lebenstraum oder vielleicht sogar als unsere Seelenabsicht ruft.

Diese Klarheit über das zu gewinnen, was wir wirklich wollen, was uns ruft, ist der wichtigste, der folgenreichste und gleichzeitig ein sehr komplexer Prozess. Da wir die Antworten dazu nicht auf der Ebene unseres Verstandes und der Ratio finden können, müssen wir uns in neue innere Weisheitsräume begeben. Dorthin führt der Weg nur aus der Lücke heraus. Da wir nicht wissen können, was uns dort erwartet oder ob wir noch auf dem richtigen Weg oder schon auf dem Holzweg gelandet sind, sind Qualitäten wie Mut, Bewusstheit und Vertrauen von uns gefragt.

Mit einem erfahrenen Coach als Begleiter, der mit diesen Räumen vertraut ist und der uns an den richtigen Wegpunkten bestärkt oder behutsam auf Alternativen aufmerksam macht, kann der Prozess erfolgreich sein. Mit einem Coach ist es einfacher, die eigene innere Weisheitsstimme von Saboteuren, Kritikern und Superegos unterscheiden zu lernen. Unsere Ressourcen, Talente und Merits freizusetzen. Uns immer wieder zu fokussieren und mit allen Intelligenzzentren zu vernetzen, die die uns umgeben und denen, die wir in uns tragen.

Ist das, was wir wirklich wollen klar, zeigen sich- aus der Lücke heraus- auch die neuen Strategien, mit denen wir in die Umsetzung und ins Handeln kommen.

Bei der Umsetzung tauchen dann wahrscheinlich die nächsten Herausforderungen auf. Damit wir bei den kleinsten äußeren oder inneren Hindernissen nicht direkt wieder umkehren…….. ist auch hier der Coach ein zuverlässiger Prozess-Begleiter. Und im besten Fall werde ich selbst der Coach und Führer meines Lebens sein, wenn ich mir dann die nötigen Kompetenzen dafür angeeignet habe.

Und eins ist auf jeden Fall ganz sicher.

Qual, Frust, Enttäuschung, Erschöpfung, Stress und Anstrengung sind die falschen Wegbegleiter, sondern Indikatoren dafür, dass es Zeit ist, sich neu zu orientieren.

Mögen Ihre inneren Weisheitsräume Sie weise führen.

Und mögen Sie wählen, was stärkt!

Anliegen stärken mehr als Vorsätze.
Herz stärkt mehr als Kopf.

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